HALSSCHMERZEN, SCHNUPFEN UND HUSTEN
Diese Beschwerden treten bei Kindern häufig auf, insbesondere in den Wintermonaten, wenn das Kind in die Schule geht. Es handelt sich um keine schlimmen, jedoch für das Kind unangenehme Leiden.
HALSSCHMERZEN
Das Kind hat Halsschmerzen und Schwierigkeiten beim Schlucken, es ist nervös und appetitlos. Es können Fieber und Kopfschmerzen hinzukommen und die Halsdrüsen anschwellen. In solchen Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Auslöser sind oft Viren oder Bakterien. Bei Halsschmerzen ist die Schleimhaut gereizt und oft entsteht meist sehr hohes Fieber.
Praktische Tipps: Gegen die Schmerzen können Kinder über 6-8 Jahre mit lauwarmem Salzwasser gurgeln. Es sollten vorzugsweise leicht verdauliche Speisen eingenommen werden, die auch leicht zum Runterschlucken sind.
Unterstützung durch homöopathische Mittel:
Vorbeugung: Globuli mit Echinacea, Thuja, Propolis, Eleutherococcus und Uncaria tomentosa (5-7 Globuli 3 Mal am Tag für mindestens 2 Monate).
Unterstützung bei akuten bzw. chronischen Zuständen: Tabletten mit Atropinum sulfuricum, Hepar sulfuris, Kalium bichromicum, Silicea und Mercurius bijodatus.
SCHNUPFEN
Zu Beginn zeigen sich Symptome wie Jucken, eine verstopfte Nase, starke Ausscheidung von zuerst durchsichtigem dann allmählich dickerem und dunklerem Schleim, Niesen, errötete Haut im Nasenbereich und geschwollene, tränende Augen.
Durch Keime oder Allergien verursachte Infektionen können zu Schnupfen führen.
Praktische Tipps: Nützlich sind Inhalationen von Wasserdampf mit Bikarbonat oder ätherischen Ölen oder Nasenspülungen mit Salzwasser (physiologische Salzlösung). Vergewissern Sie sich, dass die Nase immer sauber und frei von Schleim ist. Vor allem bei Säuglingen ist dies wichtig, damit sie gestillt werden können. Bei Rötungen tragen Sie 10%ige Ringelblumensalbe auf.
Unterstützung durch homöopathische Mittel:

Bei gewöhnlichem Schnupfen, tropfender oder verstopfter Nase: Globuli mit Luffa operculata und Sambucus nigra. Nasenspray mit Luffa in die Nasenhöhlen sprühen.

Bei Schnupfen und Fieber bzw. Husten: Globuli mit Aconitum, Bryonia, Eupatorium perfoliatum, Gelsemium, Ipecacuanha und Phosphorus.
HUSTEN
Man unterscheidet verschiedene Arten von Husten. Es gibt den Reizhusten mit häufigen und eng beieinander liegenden Hustanfällen und den schleimigen Husten mit Schleimbildung und -ausscheidung. Der Husten ist ein Schutzmechanismus, durch den der Organismus die Atemwege von schädlichen Stoffen zu befreien versucht. Aus diesem Grund sollte der Husten nicht unterdrückt, sondern unterstützend geheilt werden.
Zu den Ursachen gehören virale oder bakterielle Infektionen der oberen Atemwege, Bronchien- und Lungenbeschwerden, Verschmutzung und Allergien.
Praktische Tipps: Sorgen Sie dafür, dass ausreichend Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer vorhanden ist und halten Sie Nase und Hals des Kindes immer frei. Geben Sie ihm viel zu trinken, vor allem warme, mit Honig gesüßte Getränke; vermeiden Sie proteinhaltige Speisen tierischer Art. Vergewissern Sie sich, dass beim Schlafen der Kopf des Kindes angehoben ist.
Unterstützung durch homöopathische Mittel:

Reiz-, schleimiger und Keuchhusten:
Sirup mit Antimonium sulfuratum aurantiacum, Bryonia, Drosera, Eucalyptus und Ipecacuanha in Apfelsaftkonzentrat aus biologischem Anbau.

Tabletten mit Antimonium sulfuratum aurantiacum, Bryonia, Drosera, Ipecacuanha und Spongia.
Falls der Husten andauert sollte ein Arzt aufgesucht werden.